Vagusnerv stimulieren: 21 einfache Wege

Vagus stimulieren durch KälteVagus stimulieren durch KälteVagus stimulieren durch Kälte

Vagusnerv stimulieren: So linderst Du chronische Schmerzen, Schlafstörungen, Ängste, Depression. Bremst den Verlauf neurologischer Erkrankungen wie MS, Parkinson oder Demenz und pflegst erfüllende Beziehungen

jüngstes Update 27.12.2024

Vagusnerv stimulieren: Wozu?

Stell Dir vor, Deine Bremsen sind kaputt. Und Du kommst einfach nicht vom Gas.

Eine Weile lang kannst Du noch ausweichen.
Doch früher oder später krachst Du gegen eine Wand.

Besser: Vagusnerv stimulieren.

So beendest Du den Alarmzustand Deines Nervensystems.

Hierdurch kommst Du nach Aufwühlendem schneller wieder zur Ruhe.
Aktivierst Selbstheilungskräfte. Denkst klarer. Kommunizierst zielführender.
Und linderst so alle Beschwerden, die sich bei chronischem Stress verschlimmern.

Vagusnerv stimulieren - All diese Bereiche innerviert unser weitschweifender Vagus

Vagusnerv stimulieren –
Wie gelingt’s am leichtesten?

Dein Vagusnerv passiert unter anderem Augen, Ohren, Rachen und Stimmbänder, daher kannst Du ihn auf verschiedenste Weise aktivieren.

Am besten wirkt, was Du regelmäßig tust.

Starte deshalb einfach mit der Maßnahme, die Dich am ehesten anspricht.

Teste. Finde eine Kombi von Methoden, die Dir liegt. Und bleib dran.

Je häufiger Du übst, desto leichter fällt’s Dir, Deinen Vagusnerv zu aktivieren.

Welche Beschwerden sind stressbedingt?

Zu Beschwerden, die sich unter chronischer Anspannung verschlimmern zählen unter anderem

Ängste, Bluthochdruck, Burnout, chronische Schmerzen, Depressionen, Gedächtnisstörungen, Kloß im Hals, Magenübersäuerung, Migräne, Multiple Sklerose, Parkinson, Übergewicht, Verspannungen, Verdauungsbeschwerden

zudem die meisten neurologischen Erkrankungen. Sowie typische Zivilisationskrankheiten. Von denen – dank Reizüberflutung, Termindruck, Vitalstoff- und Bewegungsmangel – immer mehr Menschen betroffen sind.

Vagusnerv stimulieren: 21 einfache Wege

Vagusnerv stimulieren: 21 einfache Wege

Augenpressur aktiviert Parasympathikus und führt zu tiefer EntspannungMal schnell Vagusnerv stimulieren? Hier einer der einfachsten Wege: Drück beide Hände sanft gegen Deine geschlossenen Augen.

Der mechanische Reiz trifft unmittelbar das Ganglion ciliare, in welchem parasympathische Fasern gebündelt werden.

Dies führt zu tiefer Entspannung.

Wieso kommt’s bei langer PC-Arbeit leicht zu Nackenverspannungen und Kopfschmerzen?

Wenn Du lange starr in die Nähe blickst – und Dich auch sonst kaum bewegst – verspannen Deine Muskeln und Faszien.

Dein Gehirn registriert: Steigender Muskeltonus, eingeengtes Blickfeld und vermutet Du bist auf der Flucht. Oder zumindest in Gefahr.

Um wieder zu entspannen, hier zwei einfache Augenübungen (auch Teil der Neuroathletik)

#1 Achterkreise. Fixiere mit den Augen zwei Gegenstände in mehreren Metern Entfernung und lass Deinen Blick in einem Achter um beide Gegenstände schweifen.

#2 Blicksprünge. Such Dir zwei Blickpunkte. Einen Nahen (wenige Zentimeter) den anderen 10-15m entfernt. Lass Deinen Blick mehrfach zwischen dem nahen und fernen Punkt springen, verweile dabei jeweils lang genug, um Deinen Blick scharfzustellen.

Vagusnerv stimulieren, einfach indem Du atmest?

Langsames, vollständiges Atmen durch die Nase erhöht die Empfindlichkeit Deiner Barorezeptoren, was Dein Parasympathisches Nervensystem aktiviert.

Dies wiederum senkt Deinen Blutdruck, verringert Angst, begünstingt Regeneration, Heilung und soziale Fähigkeiten.

So geht’s:

  • Atme tief durch die Nase ein.
  • Hebe dabei etwas Deine Schultern und fülle auch Deine Lunge. So, dass sie den Rippenbereich von innen dehnt.
  • Verenge beim Ausatmen Deine Stimmbänder bis ein leises, gehauchtes Geräusch ensteht. Wie eine ferne Brandung.
  • Zähle während des Einatmens langsam und gleichmäßig von 1 bis 4. Während des Ausatmens von 5 bis 10.

Augenbrauen heben aktiviert N. facialis und hierüber ParasympathikusVagusnerv stimulieren wie Mr. Spock?

Ja, auch das geht:

Heb’ die Augenbrauen und wackle mit den Ohren.

Durch die damit einhergehende Ansteuerung des Schläfenmuskels wird der 7. Hirnnerv (N. Fascialis) aktiviert.

Dank dessen enger Verflechtung mit parasympathischen Fasern wirkt dies beruhigendend.

Spielend reguliert

Bewegungsspiele wirken Wunder:

Wenn Du gemeinsam mit Anderen spielerisch in Bewegung kommst, vergisst Du, was Dich bedrückt.

Du bist ganz im Jetzt, fühlst Dich befreit, zugehörig und geborgen.

In einer solchen Atmosphäre lernst Du nicht nur besonders schnell – Du trainierst Dein Nervensystem auch darin, sich besonders effizient zu regulieren.

Hierdurch fällt es Dir leichter, nach Aufwühlendem (sympathisch Aktivierendem) flink wieder in einen regenerationsfördernden vagal dominierten Modus zu wechseln.

Vagus stimulieren durch Augentraining

1. Streck die linke Hand bis auf halbe Armlänge in Augenhöhe vor Dich. Blick auf den emporgestreckten linken Daumen.

2. Halte den Blick auf den Dauemn gerichtet und streck nun den rechten Arm soweit es geht von Dir. So dass sich der emporgestreckte rechte Zeigefinger genau in Blickrichtung hinter dem linken Dauemn befindet.

3. Lass den Blick auf den linken Daumen gerichtet. Du solltest nun drei Daumen sehen. Dein linker Daumen mittig, den rechten nimmst Du doppelt wahr – rechts und links hinter dem linken. Er erscheint dabei etwas durchsichtig.

4. Stell nun den rechten Daumen scharf. Dieser erscheint nun normal. Rechts echts und links davor zwei schattenhafte linke Daumen.

5. Beende indem Du über den rechten Daumen hinaus auf einen weiter entfernten Punkt blickst, und stelle diesen scharf.

Dies ist ein gutes Training für Deine Ziliarmuskeln. Feine Muskelbänder, die die Wölbung der Linse mitbestimmen.

Sie sind mit parasympathischen Fasern stark verwoben, so dass ihre Ansteuerung Deinen Vagus aktiviert.

Vagusnerv stimulieren durch Nähe und Geborgenheit:

Wenn Du spürst, dass Dein Nervensystem auf Alarm steht, triff Dich mit Menschen, bei denen Du Dich geborgen fühlst.

Nicht möglich? Ruf Jemanden an, dem Du vertraust.

Mit dem Du über alles reden kannst. Auch Themen, die Dir peinlich sind.

Im Idealfall, unternimm mit Freunden etwas, das den Vagusnerv stimuliert. Wie gemeinsam singen, saunen, spazieren oder kalt baden.

Hierdurch fällt es leichter, liebevoll und offen miteinander zu reden.

Vagusnerv stimulieren und Angst, Wut oder Panik besänftigen

Wenn Du Angst, Wut oder Panik lindern möchtest eignet sich besonders die Box-Atmung.

So geht’s:

  • Atme tief durch die Nase ein. Spüre wie sich Dein Brustkorb langsam füllt
  • Halte die Luft an und zähle bis vier
  • Atme langsam und vollständig aus
  • Zähle erneut bis vier, bevor Du einatmest und den Vorgang wiederholst

Vagusnerv stimulieren: So nutzt Du fliegende Mücken

Schließ die Augen und betrachte das Innere Deiner Augenlider.

Zunächst erscheint alles grau in grau. Bald jedoch tauchen Farben auf.

Gerade wenn Du in Richtung einer starken Lichtquelle schaust, kannst Du bisweilen das ganze Spektrum wahrnehmen.

Dabei bemerkst Du vielleicht auch kleine schwarze Pünktchen. Dies sind Einschlüsse im Augenwasser, sogenannte „fliegende Mücken“.

Auch indem Du Dich auf Farben diese Farben oder Mücken konzentrierst, aktivierst Du Deinen Vagusnerv.

Vagus stimulieren wie die Finnen

Die Finnen haben beim Weltglücksbericht regelmäßig die Nase vorn.

Liegt’s daran, dass das Land spärlich besiedelt ist – oder doch am Ritual der Finnischen Sauna?

Klar, Hitze ebenso wie Kälte sind für den Körper erstmal Stress.

Selbst gewählter körperlicher Stress jedoch, bei dem sich Dein Körper in entspannter Umgebung am Hitzereiz übt – wonach natürlicherweise tiefere Entspannung folgt.

Dies stimuliert Dein gesamtes Parasympathisches System.

Folge: Verbesserte Verdauung, gestärkte Abwehrkräfte, stabilerer Kreislauf – auch bei Temperaturwechseln.

Akute Kälteeinwirkung aktiviert unseren Vagusnerv.

Ob Du kalt duschst, Dir Eiswürfel auf’s Gesicht legst, im Winter leichtbekleidet draußen herumspringst oder ein Eisbad nimmst.

Sobald Du Dich langsam an Kälteexposition gewöhnt hast.

Unser Körper passt sich an Kälte an indem die Aktivität des Sympathikus abnimmt und die Deines Ruhe- und Verdauungssystems (Parasympathikus, Vagus) zunimmt.

Dies führt u.a. zu gesteigerter mentaler Klarheit, gesteigerter Stimmung, Schmerzreduktion und Verringerung von Entzündungen.

Stress einfach abschütteln?

Yep, die meisten Säugetiere schütteln sich instinktiv nach Stresssituationen.

Sobald sie sich wieder in Sicherheit fühlen, versetzen sie sämtliche Muskelgruppen in ein heftiges Zittern und Vibrieren, um auf diesem Wege Spannungen abzubauen und das Nervensystem zu normalisieren.

Nach dem Vorbild wildlebender Tiere kannst auch Du Anspannung oder stressbedingte Starre abschütteln.

So kannst Du Deinen Vagus stimulieren, indem Du Spannungen abschüttelst 

#1 Nimm wahr, welche Bereiche Deines Körpers sich angespannt anfühlen

#2 Konzentriere Dich auf jeweils einen der angespannten Bereiche und erlaube Dir, diesen auszuschütteln. Bringe dabei nach und nach den ganzen Körper zum vibrieren. Lediglich der Kopf bleibt verhältnismäßig still.

#3 Gib Dich dem Schütteln hin und erlaube Dir alle Lautäußerungen, die sich dabei lösen möchten.

Wenn Du Dich komplett gelockert fühlst, gönne Dir einen Moment, dem in Ruhe nachzuspüren und das gelöste Gefühl zu genießen.

Vagus stimulieren wie eine Katze:

Unser Vagusnerv passiert unsere Stimmbänder ebenso wie unser Innenohr.

Hierdurch wirkt Alles, das unsere Stimmbänder – oder auch unser Trommelfell- zum Vibrieren bringt angenehm beruhigend.

Summen, Singen aber auch Schnurren. Gerade wenn wir dabei auch noch lang ausatmen. Was unseren Parasympathikus weiter aktiviert.

Besonders beruhigend wirken die Vokale A, O, U. Diese versetzen Stimmbänder und Brustraum am besten in Schwingung.

Deswegen hält sich seit Jahrtausenden das Mantra OM.

Wenn Mantras chanten nicht so Dein Ding ist, kannst Du auch einfach summen oder laut singen. Im Auto, in der Dusche, im Wald.

Egal, wie Du Deine Stimmbänder vibrieren lässt, all dies erhöht unsere Herzfrequenzvariabilität (HRV).

Wenn wir gemeinsam Singen schütten wir zusätzlich mehr Oxytocin aus. Dieses Kuschel- & Bindungshormon sorgt dafür, dass wir uns geborgen fühlen.

Massagen stimulieren Deinen Vagusnerv und können vagalen Tonus, vagale Aktivität und Herzfrequenzvariabilität erhöhen.

Dazu braucht’s keine Ganzkörpermassage:

Du kannst Deinen Vagusnerv auch durch Massage einzelner Körperbereiche stimulieren, wie zum Beispiel Fuß-Reflexzonenmassage, Kopfmassage oder Faszienmassage.

Klappt Vagusnerv stimulieren auch durch Selbstmassage?

Ja, gerade myofasziale Releases – also gezieltes Lösen von Triggerpunkten und faszialen Verspannungen – kann immens dazu beitragen, körperliche Traumen udn chronische sympathische Aktivierung zu lösen.

Hierdurch baust Du stressbedingte Beschwerden ab, förderst Deine Regeneration und Selbstheilungskräfte und sorgst dafür, dass es Dir dauerhaft besser geht.

Wie genau funktioniert die myofasziale Selbstmassage?

Dies und weitere effektive Techniken lernst Du im Praxisworkshop Endlich schmerzfrei

Vagusnerv stimulieren wie ein Buddhist:

Nicht jede Meditation wirkt bei Jedem stärkend auf den Tonus unseres vagalen Vagus.

Besonders positiv wirkt in diesem Zusammenhang jedoch die Herzensgüte-Meditation (Metta Bhavana).

Sie beinhaltet, sich auf warme, mitfühlende Gedanken über sich selbst und andere zu konzentrieren.

Wir lernen also zuerst, un selbst gegenüber Mitgefühl zu entwickeln und übertragen dieses dann schrittweise. Aufe Nahestehende, Bekannte, Menschen, die wir kaum kennen oder leiden können – bis hin zu allen Lebewesen.

Typische Mantren hierbei sind:

Möge ich sicher sein. Möge ich glücklich sein. Möge ich gesund sein. Möge ich leicht durchs Leben gehen.

Mögest Du sicher sein. Mögest Du glücklich sein. Mögest Du gesund sei. Mögest Du leicht durchs Leben gehen.

Wenn unserer Gedanken abschweifen, kehren wir einfach wieder zu diesen Leitsätzen zurück.

Gerade während stressiger Situationen.

Wenn Dein Nervensystem sich im Alarmzustand befindet, wird die Verdauung abgeschaltet.

Dies geschieht, um mehr Energie für lebenswichtige Aufgaben zur Verfügung zu haben.

Führt jedoch auch dazu, dass uns Mahlzeiten wie ein Stein im Magen liegen und Nahrung schlecht resorbiert wird.

Nahrungspausen oder Kalorienreduktion wiederum sorgen dafür, dass wir ruhiger werden.

Unser parasympathisches Nervensystem wird aktiver und unsere Herzfrequenzvariabilität steigt.

Da wir gleichzeitig nichts zu verdauen brauchen, steht Energie für andere Prozesse – wie Denken oder Heilen – zur Verfügung.

Um Deine Nahrungspausen zu verlängern, iss am besten möglichst früh zu Abend.

Alternativ kannst Du auch einfach erst mittags frühstücken.

Vagusnerv stimulieren für Schlendriane

Ausdauernde Bewegung stimuliert den Vagusnerv.

Wenn Dir Alles zuviel wird, geh erstmal ‘ne Runde spazieren. Oder locker joggen.

Die Betonung liegt auf entspannt. Ziel ist es, dass Du Dich danach fitter und ausgeglichener fühlst.

Noch effektiver wird’s, indem Du Dich in der Natur bewegst.

Gerade wenn’s kalt, heiß oder nass ist – so dass Du Dich an verschiedenen äußere Reize anpassen kannst.

Wer gerade balanciert hat keinen Headspace für Sorgen Vagusnerv stimulieren mal indirekt

Solange Du besorgt bist, wird Dein sympathisches Nervensystem ständig erneut aktiviert.

Sorgen wälzen geht leider sogar beim Joggen. Wenn Du jedoch gerade balancierst, kletterst, raufst oder Fangen spielst hast Du keinen Headspace zum Grübeln

Ähnlich verhält sich’s mit allen Bewegungen, die Dich ausreichend fordern: Sobald Du Dich ganz auf das konzentrieren musst, was Du gerade tust, wird Dein Kopf frei.

Beginne dazu mit etwas, das Dich koordinativ fordert, Dir jedoch keine Angst einjagt.

Zum Beispiel balancieren, Bälle werfen und fangen, präzise auf ein Ziel springen.

Ideal ist, was große Bereiche unseres Körpers fordert. Bei dem wir funktionelle Ketten über ihre gesamte Länge bewegen und stärken.

Hierdurch werden Muskeln und Faszien wieder elastischer. Du nimmst überflüssige Spannungen leichter wahr und kannst sie mittels Bewegung abbauen.
Wo dies anfangs schwierig ist, helfen auch myofasziale Releases (siehe Massage, Selbstmassage).

Vagus stimulieren durch Zungengymnastik?

Ja, auch das geht:

Indem Du Deine Zunge stretchst, stimulierst Du Deinen den Zungen-Rachen-Nerv. Den 9. Hirnnerv unseres Parasympathischen Systems.

Verlagere hierzu Deine Zunge nach vorn, rolle sie ein und drücke sie gegen den oberen Gaumen.

Dies kannst Du leicht mit anderen Techniken kombinieren.

Unser Enterisches Nervensystem (Darmnervensystem, ugs. auch Darmhirn oder Bauchhirn) besteht aus dem Mikrobiom, welches in unserem Darm beheimatet ist. Diese Darmflora umfasst hunderte Arten von Bakterienstämmen, deren Zusammensetzung wesentlich zu Widerstandsfähigkeit und Wohlergehen beiträgt.

Zuträgliche Bakterienstämme förderst Du mit einer eher traditionellen Ernährungweise. Günstig sind folgenden Lebensmittel:

  • Gemüse, Obst und Beeren
  • Fermentiertes Gemüse, Miso
  • Apfelessig
  • Gewürze
  • Kräuter, Wildkräuter
  • Leber, Eier, Fisch aus Wildfang
  • Knochenbrühe
  • Kombucha, Wasserkefir, Joghurt
  • Hülsenfrüchte & Vollkorngetreide

Mehr dazu Wie Du mitels traditioneller Lebensmittel Deine Widerstandskraft stärkst

Vagusnerv VerlaufVisualisiere Deinen Vagusnerv als Quell der Ruhe.

Stell Dir bildlich vor: Jedes Mal wenn Du tief ruhig ausatmest ergießt sich ein Schwall beruhigender Botenstoffe. Deine Herzfrequenz beruhigt sich. Dein Blutdruck sinkt.

Zusätzlich kannst Du Deinen Vagusnerv auch direkt ansprechen. Als sei er ein Freund in Dir. Wenn Du das nächste Mal Schmetterlinge im Bauch hast, Dich sorgst (wo Du nichts tun kannst) oder vor einer Herausforderung zitterst, könntest Du also sagen:

“Hey, ich dachte wir erledigen das gemeinsam. Ich brauch Dich jetzt. Komm, unterstütz mich mal.”

Dies kann helfen, unser Ego in den Hintergrund rücken zu lassen und verleiht das Gefühl, einen treuen Kameraden an Bord zu haben.

Teste es einfach mal und schau, ob es Dir hilft.

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