Loslegen, umsetzen, freuen!

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Fortschritte statt Perfektion: So überwindest Du die 5 häufigsten Hürden, setzt endlich um, was Dich stärkt und lebst deutlich zufriedener

Fortschritte statt Perfektion: So überwindest Du die 5 häufigsten Hürden, setzt endlich um, was Dich stärkt und lebst deutlich zufriedener

Hürden im Hirn

Kommst Du vor Stress, Grübeln, Angst oder hohen Ansprüchen manchmal kaum ins Tun?

Obwohl Dir ein Vorhaben wichtig ist?

Kenne ich.

Und ganz ehrlich: Es nervt.

Dein Hirn schiebt Gründe vor, warum Du gerade nicht kannst. Doch wenn Du genau hinschaust, sind die meisten davon löchriger als ein Netzstrumpf.

Dein Hirn schiebt Gründe vor, warum Du gerade nicht kannst. Doch wenn Du genau hinschaust, sind die meisten davon löchriger als ein Netzstrumpf.

So behaupte ich selbst zum Beispiel gern, ich hätte gerade keine Ruhe, einen Artikel oder Newsletter fertigzustellen.

Tatsache ist: Ich habe Zeit genug, zu recherchieren und seitenweise zu schreiben. Veröffentliche lediglich seltenst – denn die letzten 10 Prozent könnten noch besser sein!

Doch die Wahrheit ist: Es geht immer besser!

Wenn Du in allen Lebensbereichen nur das tun wolltest, was perfekt ist, geschähe exakt… nichts.

Oder zumindest nichts Gutes.

Im Gegenteil:

Viele kreative Lösungen, Fortschritte oder auch Perfektion kämen nie zustande.

Denn auch unser Nervensystem – oder besser gesagt all unsere Fähigkeiten – wachsen nach diesem Prinzip:

Du probierst etwas aus.

Dein Nervensystem registriert wo und wie das Ergebnis vom gewünschten Resultat abweicht.

Und sammelt während des Tuns Infos, die dazu führen, dass der nächste Versuch ein wenig besser gelingt.

Das Zauberwort lautet: Während des Tuns!

Wenn Du’s nicht umsetzt, gibt’s keinen Fortschritt.

Du bleibst dumm, angespannt, unzufrieden.

Von daher ist’s ein Drama, wenn Dein Hirn – der seriöse Präfrontale Kortex oder eine panische Prinzessin Amygdala – diesen wichtigen Prozess sabotiert.

Wenn Du wissen magst, wie Du Denkfallen galant umgehst und unaufhaltsam vorankommst – lies weiter!

#1 Du willst, dass es perfekt wird?

Einfach Machen - kleine Fortschritte sind der sicherste Weg zur Perfektion

Du wartest auf perfekte Bedingungen, feilst ewig an Details und steckst massig Energie in die letzten 10 Prozent?

Dann lies die folgende faszinierende Geschichte aus dem Buch Art & Fear:

In einer Fotografieklasse an einer amerikanischen Universität wurden Studierende in zwei Gruppen aufgeteilt, jede mit einer anderen Aufgabe:

  • Die erste Gruppe sollte im Laufe des Kurses so viele Fotos wie möglich machen. Je mehr Fotos sie vorwiesen, desto besser ihre Note. Ich nenne sie mal: Team Tun.
  • Gruppe zwei erhielt die Aufgabe, nur ein Foto abzugeben. Das allerdings perfekt sein sollte.

Aus welcher Gruppe stammten am Ende des Semesters wohl die besten Fotos?

Richtig:

Diejenigen, die einfach loslegten, lernten durch’s regelmäßige Tun so viel, dass sie nach ein paar Monaten bereits erstaunliches Können aufwiesen.

Fortschritte statt Perfektion

Während diejenigen, die zu Perfektion verdammt waren, die meiste Zeit mit Grübeln verbrachten – und hierdurch wahrscheinlich auch schlechter schliefen. ;)

Die besten Werke stammten am Ende des Semesters daher tatsächlich aus Team Tun.

Direkt perfekt läuft einfach nicht!

Selbst Mutter Natur enwickelt ihre besten Werke, indem sie ausprobiert und selektiert.

Also, sofern Du gerade kein Gehirn operierst:

Fortschritte statt Perfektion!

#2 Das bißchen bringt doch nix!

Fortschritte statt Perfektion: So überwindest Du mentale Hürden

Du hast gefühlt zu wenig Zeit oder Ruhe, um Dich Deine Gesundheit kümmern oder Herzensprojekte voranzubringen?

Womöglich unterschätzt Du den Nutzen der Kleinigkeiten, die Du binnen weniger Minuten tun kannst.

Ging mir auch lange so. Daher hier mal ein eindrücklicher Vergleich:

Täglich um den Block spazieren vs einmal monatlich 60 Minuten Joggen – was bringt wieviel?

Täglich 800m spazieren

  • reduziert Stress und Angst um bis zu 20 %
  • verbraucht in Summe 1200-1800 kcal/Monat
  • senkt das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 30 %.
  • verbessert Deine Laune und Lebensqualität nachhaltig, ohne dass Du Dich dafür extrem überwinden brauchst

Einmal monatlich 60min joggen

  • reduziert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 2-5 %
  • verbraucht einmalig 500-700 kcal
  • zu selten um Insulinsensitivität, Stoffwechsel oder Laune nachhaltig zu bessern
  • führt bei Dysbalancen oder zu seltenem Training eher zu Überlastungsschäden

Egal wie klein sich ein erster Schritt anfühlen mag, sobald Du etwas regelmäßig tust, tut sich was. Wenn die Richtung stimmt, kannst Du darauf aufbauen.

Fortschritte: Jetzt ist der perfekte Moment

Du kannst gerade nicht raus?

Am Ende dieses Artikels findest Du eine Liste lächerlich winziger Schritte, die Du in weniger als 5 Minuten überall tun kannst.

#3 Du fürchtest, Dich zu blamieren?

Mentale Hürden: Du fürchtest, Dich zu blamieren?

Wenn Du das tust, und irgendwie versagst – was werden die Leute denken?

Ich verrate Dir ein befreiendes Geheimnis:

Kaum jemand interessiert sich für Dich.

Fast Jeder ist so sehr mit sich beschäftigt, dass er nicht einmal bemerkt, wenn ihm ein Gorilla winkt.*

Das heißt, selbst wenn Du Dich mal verhaspelst oder etwas mißlingt – mach einfach weiter:

Nur wenige speichern es ab und Dich bringt’s stetig voran.

Nimm Dir die Freiheit! Tu was immer erforderlich ist, um die erwünschten Fähigkeiten zu üben und zu meistern.

#4 Du bist zu erschöpft?

Zu erschöpft, um anzugehen, was Dir wichtig ist?

Du würdest gern, doch Dir fehlt jegliche Energie?

Dann Achtung – denn es gibt zwei Arten von Erschöpfung:

Die Erste legt sich mit ausreichend Schlaf, nährstoffreichem Essen und einer begeisternden Aufgabe.

Die Zweite hält an und überschattet alles.

Falls keine Menge Schlaf Deine Müdigkeit lindert

Prüfe

  • ob Neurotransmittermängel vorliegen
  • Deinen Ferritinspiegel (besonders, wenn Du viel Sport treibst oder regelmäßig Blut verlierst)
  • Leberwerte (ALT, AST, GGT, AP)
  • Lipidprofil (ApoB, ApoA)
  • Entzündungsmarker (CRP)
  • Langzeitblutzucker (HbA1c)
  • Vitamin D
  • Mikronährstoffstatus

Und unterstütze Deinen Körper mit allem, was er benötigt, um sich zu regulieren – so dass Du bald wieder die Energie hast zu tun, was Dich begeistert!

Was kannst Du noch tun, um Erschöpfung zu überwinden und wieder zu Energie zu kommen?

#5 Keins davon?

Du hast Zeit, bist wach, hast weder Angst noch perfektionistische Züge – und dennoch setzt Du Dein Herzensprojekt nicht um?

Nun, womöglich ist Dir Anderes momentan wichtiger.

Auch das ist fein.

Falls Du also Ruhe haben magst, schau wo Deine Priorität wirklich liegt –

Steh dazu und lebe zufriedener.

Oder habe ich exakt Deine Hürde übersehen?

Falls ja, schreib mir gern was in der nächsten Edition mit rein darf.

So wirst Du zum Hürdenläufer

Fortschritte statt Perfektion: So überwindest Du mentale Hürden
  • Senke die Hürde, bis Du sie täglich nimmst! Wähle Dein Schrittchen anfangs so lächerlich klein, dass Du es auch am schlechtesten Tag hinbekommst. So, dass Du jeden Tag gewinnst – und mit jedem Erfolg ein Stückchen mehr in Dich selbst vertraust.
  • Halte es einfach! Widerstehe dem Verlangen, einen ausgefeilten Masterplan zu erstellen und zuviel auf einmal ändern zu wollen! Stattdessen: Wähle EIN winziges nützliches Schrittchen und tue es täglich.Denn was Du regelmäßig tust, summiert sich und über Wochen,  Monate, Jahre kommt eine unglaubliche Wirkung zustande. Damit’s leichter klappt:

  • Nutze, was Du hast: Verankere Dein Schrittchen, an Dingen, die Du ohnehin täglich tust. Beispiel: Jeden Morgen nach dem Aufstehen, trinke ich ein Glas Wasser / atme 2-3 Minuten bewusst durch die Nase / gehe einmal um den Block. Sobald es Dir leicht fällt, das gewählte Schrittchen regelmäßig zu tun – bau an und wähle ein weiteres.

Starte wo Du bist.
Tu was Du kannst.
Mit den Mitteln, die Du hast.

Wie könnte Dein erstes, lächerlich winziges Schrittchen aussehen?

Ideen hierzu findest Du im nächsten Block…

Liste lächerlich winziger Schritte

Hier eine Sammlung nützlicher Winzigkeiten, die Du in weniger als 5 Minuten nahezu überall tun kannst

Trinke direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas warmes Wasser. Das bringt’s:

  • fördert Zellerneuerung und Stoffwechsel
  • verbessert Verdauung, Konzentration und Nierengesundheit um 5-10%

Besinne Dich auf 3 Dinge, für die Du dankbar bist. Oder, falls es Dir gerade mies geht: Dank derer es Dir nicht noch schlechter geht. Das bringt’s:

  • reduziert Stresshormone
  • stärkt Widerstandskraft
  • verbessert mentales Wohlbefinden und Immunfunktion um 5-10%

Richte Dich auf, schau Dich um, atme langsam durch die Nase ein, sodass sich Bauch und Brustkorb füllen. Atme langsam und komplett durch den Mund aus. Wiederhole dies 10-mal. Was bringt’s?

  • verbessert Stressregulation und Sauerstoffversorgung um 10-15%
  • Reduziert Stresshormone und stärkt das Herz-Kreislauf-System

Bauch, Oberschenkel, Rücken – Massiere mit Hand, Tennis-, Faszien- oder Lacrosseball verspannte Bereiche. Verweile auf schmerzenden Punkten, bis die Spannung nachlässt.

Bonus für Nervensystem, Sehkraft und Nacken: Finde und fixiere mit den Augen abwechselnd rechts und links Hausnummern, Baumstämme, Autokennzeichen oder andere Objekte

Treppe statt Aufzug. 30 Min früher ins Bett. Etwas mehr Protein zum Frühstück

Und dann?

Schätze Dich, für jeden nützlichen Schritt, den Du tust.

Besonders, wenn Du Dich anfangs dazu überwinden musst.

Nimm wahr, welche Winzigkeiten sich durch Dein Tun ändern.

Freu Dich an Fortschritten.

Und mail mir gern Deine Hürden und Erfolge – dann springen und feiern wir gemeinsam!

Bleib mutig,
Astrid

Fortschritte statt Perfektion

Das gewinnst Du, wenn Du loslegst

Fortschritte statt Perfektion: So überwindest Du mentale Hürden
  • Leichtigkeit. Sobald Du die Starre durchbrichst, fühlst Du Dich freier. Blockaden lösen sich und es entsteht Raum für Bewegung und Ideen.

  • Fortschritte. Mit jedem erfolgreichen Schrittchen spürst Du, dass Du etwas geschafft hast. Hierdurch fallen weitere Schritte leichter – Du steigerst Deine Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern.

  • Klarheit.Durch Handeln statt Grübeln beruhigst Du Dein Nervensystem. Stress schwindet und Du siehst klarer.
  • Selbstvertrauen. Jedes Mal, wenn Du einen kleinen Vorsatz verwirklichst – also ein Dir selbst gegebenes Versprechen erfüllst – beweist Du, dass Du zu Deinem Wort stehst und Dir selbst vertrauen kannst.

  • Energie. Bewegung oder Entspannung – selbst in kleinen Dosen – setzen Glückshormone frei, lösen Verspannungen und geben Dir Energie.
  • Lösungen. Beim Umsetzen kommen Dir oft neue Ideen für kreative Lösungen. Oft fällt es Dir danach leichter, größere Schritte zu planen und zu tun.
  • Gesundheit. Jedes Schrittchen stärkt Dich und nährt Deine Gesundheit – anfangs unscheinbar, dafür nachhaltig.
Endlich Schmerzfrei - mit 3 einfachen Schritten

Falls sich Beschwerden trotz regelmäßiger feinfühliger Schritte halten – und selbst gute Orthopäden und Manualtherapeuten Dir bislang wenig helfen konnten – kann es sein, dass Dein Körper erstmal eine solide Grundlage benötigt, auf der er sich erfolgreich selbst regulieren kann. Die Basis dafür legst Du in Foundation.