Subokzipital Release
Subokzipital Release
Nervensystem beruhigen durch Nacken-Release: So geht’s richtig
Nervensystem beruhigen durch Nacken-Release: So geht’s richtig

Wenn Du oft das Gefühl hast, im Nacken festzuhängen – körperlich wie innerlich – kann dieser Release ein kleiner Türöffner sein.
Er hilft Deinem Körper, von der aktiven sympathischen Spannung in eine erholsame parasympathische Regulation zu wechseln.
Durch gezielten Druck auf den Übergang zwischen Kopf und Hals löst Du tiefsitzende Spannungen an der Schädelbasis – ein Bereich, der oft fast unbemerkt blockiert, aber weitreichende Effekte hat.
Das kann sich verändern:
So geht’s
Achte danach auf Deine Haltung – oft fühlt sich Dein Kopf plötzlich leichter an, Dein Blick weiter.
Du kannst diese Übung regelmäßig wiederholen – besonders nach stressigen Tagen oder Bildschirmzeit.
Das war nur der Anfang
Das war nur der Anfang
Wenn Du gespürt hast, wie viel Entspannung in wenigen Minuten möglich ist –
stell Dir vor, was passiert, wenn Du Deinem Körper regelmäßiger Bedingungen gibst, unter denen er regenerieren kann.
In Foundation lernst Du Schritt für Schritt:
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FAQ Subokzipital Release
FAQ Subokzipital Release
1. Was ist der Subokzipitalbereich überhaupt?
Der Subokzipitalbereich liegt direkt unter der Schädelbasis, wo Kopf und Nackenwirbelsäule aufeinandertreffen. Hier verlaufen viele kleine Muskeln, Nerven und Blutgefäße, die eng mit unserer Haltung, der Durchblutung des Kopfes und der Regulation des Nervensystems zusammenhängen.
2. Bei welchen Beschwerden kann der Subokzipital-Release helfen?
Typische Symptome sind Nackenverspannungen, Spannungskopfschmerzen, Schwindel, Kieferprobleme, Sehstörungen oder allgemeine Unruhe. Der Release kann auch bei Schlafstörungen und Stress lindernd wirken, da er den Parasympathikus aktiviert.
3. Wie oft sollte ich den Subokzipital-Release machen?
Das hängt von Deiner aktuellen Verfassung ab. Viele Menschen spüren schon nach wenigen Minuten eine Erleichterung. Du kannst die Übung 2–3 Mal pro Woche oder bei Bedarf auch täglich anwenden – idealerweise abends oder nach Bildschirmarbeit.
4. Was, wenn ich keinen Duoball habe?
Kein Problem. Du kannst zwei Tennisbälle in eine Socke stecken und verknoten – das ergibt eine ähnliche Form. Auch ein einzelner Massageball funktioniert, erfordert nur etwas mehr Balance und Vorsicht.
5. Kann der Release auch schaden?
Nicht bei richtiger Anwendung. Wichtig ist, dass Du keinen Schmerz erzwingst – sanfter Druck reicht völlig aus. Menschen mit akuten Bandscheibenvorfällen, frischen Verletzungen oder starker Schwindelsymptomatik sollten vorab ärztlich oder therapeutisch abklären, ob der Release für sie geeignet ist.
Besondere Vorsicht gilt bei bestehenden HWS-Traumata (z. B. nach Schleudertrauma oder Instabilität): Hier sollte die Übung nur unter Anleitung oder gar nicht durchgeführt werden.
6. Warum wirkt der Release auch auf das Nervensystem?
Die Region unter der Schädelbasis steht in enger Verbindung zum Vagusnerv und anderen Hirnnerven. Durch das sanfte Lösen von Spannungen wird der Körper oft in einen beruhigenden Zustand versetzt – man spricht von parasympathischer Aktivierung, also dem „Ruhenerv“.
7. Was haben Bildschirmarbeit und Nackenverspannungen miteinander zu tun?
Längeres Arbeiten am Computer führt oft zu einer nach vorn geneigten Kopfhaltung („Text-Neck“), bei der die feinen Muskeln im Subokzipitalbereich dauerhaft angespannt bleiben. Das kann zu Verspannungen, eingeschränkter Durchblutung und sogar Sehstörungen führen. Der Subokzipital-Release hilft, diese Spannung gezielt zu lösen und die natürliche Aufrichtung des Kopfes wiederherzustellen.
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Subokzipital Release – Studien und weiterführende Infos
Subokzipital Release – Studien und weiterführende Infos
Subokzipitale Muskelinhibition und Haltungskorrektur bei chronischem Spannungskopfschmerz
Eine Studie, die untersucht, wie die Inhibition der subokzipitalen Muskeln und Haltungskorrekturübungen die Symptome bei Patienten mit chronischem Spannungskopfschmerz effektiv reduzieren können.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33935056/
Haben manuelle Therapien spezifische Auswirkungen auf das autonome Nervensystem?
Eine Übersicht über systematische Reviews, die zeigt, dass manuelle Therapien sowohl das sympathische als auch das parasympathische Nervensystem beeinflussen können.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8638932/
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